1. April 2006 .....unser Unabhängigkeits-Tag


Am 1.April 2006 hat das Gallier-Dorf seine Unabhängigkeit und Abspaltung von Leverkusen erklärt. Ein gelungener Aprilscherz mit ernstem Hintergrund, denn unsere 10 Gebote lauten:  

Wir wollen

1. unsere Gärten nutzen können, ohne gegen eine 90-Meter-Wand zu gucken

2. unsere Kinder und Enkelkinder ohne Angst in der Umgebung spielen lassen können.

3. nicht durch Parkplatzsucher belästigt, behindert und beschimpft werden.

4. nicht durch Falschparker am Verlassen unserer Siedlung gehindert werden.

5. weiterhin im Einklang mit der noch vorhandenen Natur (28 Vogelarten, Igel,  Echsen, Marder, Frösche, Molche, Unken, Maulwürfe) leben dürfen.

6. nicht noch mehr Lärm ertragen müssen.

7. uns nicht andauernd gegen Baupläne für voluminöse Bauwerke um unsere Siedlung wehren müssen.

8.  wieder mehr Zeit für unsere Familien und Hobbys haben, statt uns mit Paragraphen des Bau- und Nachbarschaftsrechts auseinander setzen zu müssen.

9.  nicht der Spielball des Sportparks und der Stadt Leverkusen sein.

10. nichts Besonderes sein, sondern nur in Ruhe und Frieden leben dürfen.


 

Zu einer richtigen Unabhängigkeit gehört natürlich auch eine

 

 

Unabhängigkeits - Erklärung

Wenn es im Laufe der geschichtlichen Ereignisse für ein Volk notwendig wird, die politischen Bande zu lösen, die es mit einem anderen verknüpft haben, und unter den Mächten der Erde die so genannte und gleichwertige Stellung einzunehmen, zu der die Gesetze der Natur und des Schöpfers es berechtigen, so erfordert eine geziemende Achtung vor der Meinung der Welt, dass es die Gründe angibt, die es zu der Trennung zwingen.

Wir halten diese Wahrheiten für in sich einleuchtend:

  • dass alle Menschen gleich geschaffen sind;

  • dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, darunter Leben, Freiheit und Streben nach Glück;

  • dass zur Sicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingesetzt sind, die ihre gerechten Vollmachten von der Einwilligung der Regierten herleiten;

  • dass, wenn immer eine Regierungsform diesen Zwecken schadet, es das Recht des Volkes ist, sie zu ändern oder abzuschaffen und eine neue Regierung einzusetzen, die sich auf solchen Grundsätzen aufbaut..."

(Auszug aus einem allseits bekannten Dokument)

 

Heute sehen wir uns, nach jahrelanger Missachtung unserer natürlichen Bedürfnisse,

gezwungen, uns von der "politischen Bande" Leverkusens zu lösen.

Folgende Gründe haben uns dazu veranlasst:

 

Wir sind es leid.

  • dass unser Alltagsleben als Nachbarn des Sportpark-Nord regelmäßig durch diverse Veranstaltungen und die Vermarktung der Hallen beeinträchtigt wird.

  • dass unsere Freizeit - jeder Zeit Besuch zu empfangen und die Siedlung mit dem Auto zu verlassen- durch Inline-Skater-Nächte, Fußballspiele und das Radsportrennen "Rund um Köln" erheblich eingeschränkt wird.

  • dass unser Streben nach Glück durch die Umbauung unserer Siedlung- jetzt auch noch mit einer Fußballhalle- behindert werden soll.

Wir berufen uns auf die Unabhängigkeitserklärung der USA und verlangen, dass Politiker, die unsere gewählten Vertreter sind, uns dementsprechend vertreten müssen und nicht gegen unsere Interessen handeln dürfen.

Eine Basisdemokratie wird in unserem Dorf wieder möglich sein.

 

Da die Leverkusener Ratspolitik schon seit Jahren nicht mehr unseren Zwecken dient, sondern eher schadet, sehen wir es als unser recht an dies zu ändern und hiermit unsere Unabhängigkeit zu erklären.

Die Bewohner des Gallier-Dorfes an der Dhünn

1.April 2006

und eine eigene Fahne

Rheinische Post 1. April 2006

          Rheinische Post  3. April 2006

Schade eigentlich   .....

das es nur ein Aprilscherz war

...oder ???

 


auf jeden Fall feiern wir am 1. April 2007 unseren Unabhängigkeitstag


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